Willie "the Wimp" Stokes wurde im Alter
von 28 Jahren niedergeschossen. Sein Vater Willi "Flukey" Stokes ließ seinen
Sohn in einem knallroten Anzug und mit einem breitkrempigen grauen Hut in
einem Stahlsarg begraben, an dem ein echter Cadillac-Kühlergrill und eine
Kunststoff-Windschutzscheibe angebracht waren. Außerdem befanden sich am Sarg
Reifen und ein Lenkrad aus Styropor, Scheinwerfer und Rücklichter sowie Miniatur-Nummerschilder
mit dem Kennzeichen W-I-M-P.
Mrs. Hannah Beswick lebte im 18. Jhdt. in der englischen Stadt Manchester.
Nachdem ihr Bruder beinahe lebendig begraben worden wäre, verfügte sie, nach
ihrem Tode einbalsamiert zu werden. Ein Arzt sollte sie über der Erde lagern
und regelmäßig auf Lebenszeichen untersuchen. Dies geschah dann auch, als
sie 1758 70jährig starb. Sie wurde aufrecht in den Kasten einer Standuhr gestellt,
ihr Kopf dort plaziert, wo normalerweise das Ziffernblatt war. Ein Vorhang
verschonte Vorbeigehende vor dem Anblick der Leiche. Erst über hundert Jahre
später wurde sie auf einem Friedhof beerdigt.
Sandra Illene West starb 1977 im Alter von 36 Jahren an einer Überdosis Drogen.
Sie wurde gemäß ihrer testamentarischen Verfügung in ihrem hellblauen Ferrari
sitzend, bekleidet mit einem Spitzennachhemd, in einem riesigen Grab auf dem
Friedhof von San Antonio begraben. Zur Sicherheit wurde die Kiste, in der
sich der Ferrari befand, rundherum mit Maschendraht versehen und einbetoniert.
Rueben John Smith starb 1899 71jährig. Lange vorher hatte er über sein Begräbnis
nachgedacht. Er ließ eine Gruft bauen und kaufte einen schönen, mit rotbrauenem
Leder bezogenen Eichensessel. Auf diesem in einer bequemen Position sitzend
festgeschnallt, wurde er schließlich in seiner Gruft beigesetzt.
Jim Gernhart war mit der Beisetzung seiner Schwester in Burlington in Colorado
sehr unzufrieden. Deshalb entschloß er sich 1951 als 75jähriger zu einem Probebegräbnis.
Trotz anfänglicher Widerstände setzte er sein Vorhaben in die Tat um, und
alles klappte großartig. In der Folge wurde die Beisetzung fast 30 Jahre lang
geprobt, bis sie schließlich 1980 zu ihrer eigentlichen Anwendung kam.
Der Leichnam des 1989 verstorbenen 89jährigen Ayatollah Kohmeini fiel aus
dem offenen Sarg, als die trauernde Menge gegen den Sarg drängte. Das traditionelle
weiße Leichentuch wurde von den Trauernden in Stücke gerissen. Bevor Soldaten
die Lage unter Kontrolle bekamen, wurde der nur noch halbbedeckte Leichnam
des Ayatollah beinahe im Staub zertrampelt . Er wurde mit einem Hubschrauber
abtransportiert und kehrte einige Stunden nach diesem Vorfall in einem verschlossenen
Metallsarg zurück, aus dem er, in ein Leichentuch gehüllt, in das vorbereitete
Grab gehoben wurde.
Der normannische Herzog Wilhelm I., genannt "der Eroberer", war von gewaltiger
Leibesfülle. Als sein Pferd während einer Reise nach Rouen scheute, drückte
sich der eiserne Knauf des Sattels in seinen vorgewölbten Bauch und verletzte
die Eingeweide. Die Wunde infizierte sich, und fünf Wochen später war der
König tot. Sein ohnehin gewaltiger Bauch hatte sich infolge der Verletzung
in grotesker Weise aufgebläht. Sein Körper war in der Sommerhitze derart angeschwollen,
daß er nicht mehr in den Sarkophag paßte, als er in der Kapelle von Caen beigesetzt
werden sollte. Der Leichnam wurde gedrückt und geschoben mit dem Ergebnis,
daß er platzte und Eiter in alle Richtungen spritzte. Die Trauernden flohen
aus der Kapelle, die Zeremonie wurde abgebrochen und die Beisetzung fand in
aller Eile ohne Feierlichkeiten statt.
David Hughes möchte auch nach seinem Tod online bleiben. Er hat verfügt, daß
ihm sein Laptop ins Grab mitgegeben wird. Durch einen Sonnenkollektor mit
Strom versorgt und über Funk mit dem Internet verbunden, will er sich vom
Jenseits aus am digitalen Dialog mit den Lebenden beteiligen. Seine Begrüßung
wäre: »Hi! Hier ist David Huges. Wollen wir plaudern?« Falls Sie eine solche
Nachricht erhalten (natürlich in Englisch), wissen Sie, um wen es sich handelt.